Eine auf die Kernprozesse optimierte Aufbau- und Ablauforganisation ist Teil jeder unternehmerischen Erfolgsgeschichte

Die individuellen Unternehmensstrukturen, Betriebsführungsverträge oder Vorgaben aus dem Unbundling in den regulierten Sparten Strom und Gas führen dazu, dass die organisatorische Gestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation zur Wahrung von Neutralitätsansätzen und rechtlichen Vorgaben sich häufig schwierig gestaltet. Insbesondere im Hinblick auf die Wahrnehmung durch den Kunden, die „Ihr Stadtwerk“ anrufen und die dahinterliegende komplexe Unternehmensstruktur selten kennen.

 

Organisationssicherheit und Effizienz für Energie- und Wasserversorger

 

Aus der Vielzahl der heute verfügbaren Managementsysteme (ISO 9000 Qualitätsmanagement, ISO 55000 Asset Management, etc.) ist das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) das am meisten angewandte Managementsystem. Immer mehr Energie- und Wasserversorger lassen ihr TSM freiwillig von den Branchenverbänden (u. a. VDE|FNN, DVGW, AGFW) überprüfen und bestätigen. Das Gütesigel „TSM-geprüft“ hat sich zum Benchmark für effiziente Unternehmensführung und eine nachhaltige Aufbau- und Ablauforganisation entwickelt.

  

 

TSM deckt nicht nur die gesamte Aufbau- und Ablauforganisation der vier Aufgaben- und Tätigkeitsfelder Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung ab, sondern auch angrenzende Aufgaben- und Tätigkeitsfelder, wie zum Beispiel Organisation und Durchführung des Bereitschaftsdienstes. Das Arbeitsblatt DVGW GW 1200 „Grundsätze und Organisation des Bereitschaftsdienstes für Gas- und Wasserversorgungsunternehmen“ aus 08/2003 definiert die Anforderungen an einen Bereitschaftsdienst, der sich aus (Zentraler) Meldestelle und Entstörungsdienst zusammensetzt. Für Unternehmen der Sparten Strom, Fernwärme und Abwasser gibt es keine eigenen Regelwerke hierzu, jedoch verweisen die Branchenverbände VDE|FNN, AGFW und DWA auf das vorhandene Regelwerk und auch Rechtsanwender orientieren sich häufig an diesen Vorgaben.

 

Die räumliche Organisation des Entstörungsdienstes

 

Die räumliche Organisation des Entstörungsdienstes muss gewährleisten, dass jede Störungsstelle im Einsatzgebiet bei normalen Witterungs- und Straßenverhältnissen unverzüglich erreicht werden kann. Präzisiert wird diese Vorgabe durch das DVGW-Rundschreiben G 5/01, in dem festgelegt wird, dass innerhalb einer Planungsgröße von 30 Minuten nach Eingang der Störungsmeldung jede Störungsstelle erreichbar sein muss, um Sofortmaßnahmen zur Gefahrenabwehr einzuleiten. Können Sie gewährleisten, dass unter Berücksichtigung der Größe des Versorgungsgebietes, den Verkehrsverhältnissen und der Topografie jede Störungsstelle unverzüglich erreicht werden kann? Eine Überprüfung aller versorgten Orte bezüglich der Erreichbarkeit führen wir im Rahmen einer Isochronen-Berechnung durch. Anschließend erarbeiten wir organisatorische und technische Maßnahmen zur Optimierung Ihrer Bereitschaftsdienstorganisation.

 

 

 

Bei der Umsetzung der organisatorischen Maßnahmen, z. B. durch Outsourcing an Fachfirmen oder durch den Einsatz fernsteuerbarer Armaturen, können die Kosten für die Organisation und Durchführung des Bereitschaftsdienstes stark reduziert werden.         

 

Unsere Beratungsleistung

 

Wir analysieren Ihre Aufbau- und Ablauforganisation und identifizieren Defizite in Organisation sowie Dokumentation und erarbeiten Handlungsmaßnahmen, damit Sie bestens vorbereitet in die TSM-Erstüberprüfung bzw. -wiederholungsprüfung gehen können. Darüber hinaus unterstützen wir Sie als Fachexperte bei der Neugestaltung und Optimierung Ihrer Bereitschaftsdienstorganisation. Obgleich die Berechnung von Isochronen zur räumlichen Organisation des Entstörungsdienstes, der Aufbau und die technische Ausstattung einer (Zentralen) Meldestelle oder das Erstellen eines Unterweisungs- und Schulungskonzepts verlangt wird  wir helfen Ihnen gerne! 

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