Der Krise zuvorkommen

„Ein Euro in der Prävention spart sieben Euro in der Krise.“

(Albrecht Broemme, Präsident Technisches Hilfswerk)

 

 

Betreiber leitungsgebundener Infrastrukturen – gleich ob kommunal oder privatwirtschaftlich organisiert – dürfen die Möglichkeit von Krisenfällen nicht ignorieren. Zu konkret sind die Gefahren, die außerhalb des eigenen Einflussbereichs liegen. Selbst wenn das eigene Unternehmen jahrelang nicht von einem ernsten Zwischenfall betroffen war, kann ein solcher jederzeit eintreten – auch auf Grund der engen Vernetzung der KRITIS-Sektoren untereinander. Gegen diese Gefahr kann sich keine Organisation absichern. Aber Sie können sich und Ihre Organisation auf den Fall der Fälle vorbereiten, systemische Schwachstellen bereits im Vorfeld identifizieren und präventive Maßnahmen ergreifen. Wir helfen Ihnen dabei.


Unsere Angebote zur Prävention betreffen sowohl die Infrastrukturen selbst als auch die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse im Unternehmen. So analysieren wir unter anderem die Organisation Ihres Bereitschaftsdienstes, Ihres Notfall- und Krisenmanagements hinsichtlich des Optimierungspotenzials. Basis dafür sind die gesetzlichen Vorgaben und Regelwerke der Branchenverbände (beispielsweise die Arbeitsblätter S/G/W/FW 1001 „Management von Risiken im Normalbetrieb“ und S/G/W/FW 1002 „Organisation und Management im Krisenfall“ sowie das Arbeitsblatt DVGW GW 1200 als Basis für „Grundsätze und Organisation des Bereitschaftsdienstes“).

 

Präventiv investieren, im Notfall und in der Krise sparen

 

Aufgrund der langjährigen Branchenerfahrung unserer Mitarbeiter sind wir mit leitungsgebundenen Infrastrukturen und ihren Herausforderungen bestens vertraut. Doch nicht jedes Versorgungsnetz ist gleich. Wir finden mit Ihnen gemeinsam unternehmensspezifische Lösungen. Dabei betrachten wir die Versorgungsnetze stets ganzheitlich und berücksichtigen Interdependenzen mit anderen Infrastrukturen. Die von uns empfohlenen präventiven Maßnahmen helfen sicher und effizient, im Krisenfall die ökonomischen Schäden möglichst gering zu halten.

 

Unsere Leistungen

 

Beispiele für Projekte im Bereich der Prävention:

 

 

Sicherheit in der Energieversorgung

 

  • GW 1200: Grundsätze und Organisation des Bereitschaftsdienstes (Meldestelle + Entstörungsdienst) für Gas- und Wasserversorgungsunternehmen
    Für die Sparten Strom und Fernwärme gibt es keine verpflichtenden Regelwerke. Es sollten jedoch die Grundsätze und die Organisation von Bereitschaftsdiensten auf Basis der GW 1200 befolgt werden, da diese – aufgrund der Vergleichbarkeit – im Schadensfall durch Rechtsanwender herangezogen werden.

 

Die Hinweise 1001 und 1002 gelten spartenübergreifend für Strom (VDE|FNN), Gas und Wasser (DVGW) sowie Fernwärme (AGFW):

 

  • 1001: Sicherheit in der Versorgung – Management von Risiken im Normalbetrieb
  • 1002: Sicherheit in der Versorgung – Organisation und Management im Krisenfall
Empfehlen:Empfehlen Sie diese Seite einem Freund
Drucken:Druckvorschau